Forschungsprojekt
Prof. Dr. Vittorio Magnago Lampugnani, Dr. Katia Frey, Dr. Eliana Perotti
In aktuellen Nachhaltigkeitsdebatten spielen die Städte eine massgebliche Rolle, vor allem auch in Hinblick auf die künftige Entwicklung, die nach den neuesten Berechnungen vorsieht, dass nach der Jahrtausendwende mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in den Städten leben und sich somit der Energieverbrauch dort konzentrieren wird. Das Ideal einer nachhaltigen Stadt ist aber kein neues Konzept, es hat eine Geschichte vorzuweisen und baut auf den vielfältigen Überlegungen zur Verbesserung der städtischen Umwelt auf, die im Verlauf der Jahrhunderte immer wieder neu gedacht und aktualisiert wurden. In den heutigen Vorstellungen von nachhaltigem Städtebau wirken diese Gedanken massgeblich nach und ohne die Kenntnis ihrer Entwicklung und Ausformulierung werden die aktuellen Diskussionen nicht wirklich verständlich und einschätzbar.
Die Untersuchung soll die Vorgeschichte der Idee von Nachhaltigkeit in ihrer Genese aufzeigen und ihre Komponenten, die in den sozial, wirtschaftlich, politisch und hygienisch motivierten Überlegungen zur Stadt und zum Städtebau begründet sind, aufzeichnen. Diese historische Rekonstruktion des Nachhaltigkeitsgedankens soll anhand der Schriften von Theoretikern, Fachexperten, aber auch Laien geleistet werden. In den für diese Studie vorgesehenen Schriften werden zahlreiche umweltrelevante Problembereiche thematisiert – von der Wasserversorgung bis hin zur materiellen und sozialen Dauerhaftigkeit von urbanen Strukturen – die es ermöglichen eine übergreifende, problemorientierte Darstellung der Entwicklung eines nachhaltigen Städtebaus zu skizzieren.
Prof. Dr. Vittorio Magnago Lampugnani, Dr. Katia Frey, Dr. Eliana Perotti
Vom sparsamen Umgang mit urbanen Ressourcen. Strategien der Nachhaltigkeit in der Geschichte der europäischen Städtebautheorie.
In aktuellen Nachhaltigkeitsdebatten spielen die Städte eine massgebliche Rolle, vor allem auch in Hinblick auf die künftige Entwicklung, die nach den neuesten Berechnungen vorsieht, dass nach der Jahrtausendwende mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in den Städten leben und sich somit der Energieverbrauch dort konzentrieren wird. Das Ideal einer nachhaltigen Stadt ist aber kein neues Konzept, es hat eine Geschichte vorzuweisen und baut auf den vielfältigen Überlegungen zur Verbesserung der städtischen Umwelt auf, die im Verlauf der Jahrhunderte immer wieder neu gedacht und aktualisiert wurden. In den heutigen Vorstellungen von nachhaltigem Städtebau wirken diese Gedanken massgeblich nach und ohne die Kenntnis ihrer Entwicklung und Ausformulierung werden die aktuellen Diskussionen nicht wirklich verständlich und einschätzbar.
Die Untersuchung soll die Vorgeschichte der Idee von Nachhaltigkeit in ihrer Genese aufzeigen und ihre Komponenten, die in den sozial, wirtschaftlich, politisch und hygienisch motivierten Überlegungen zur Stadt und zum Städtebau begründet sind, aufzeichnen. Diese historische Rekonstruktion des Nachhaltigkeitsgedankens soll anhand der Schriften von Theoretikern, Fachexperten, aber auch Laien geleistet werden. In den für diese Studie vorgesehenen Schriften werden zahlreiche umweltrelevante Problembereiche thematisiert – von der Wasserversorgung bis hin zur materiellen und sozialen Dauerhaftigkeit von urbanen Strukturen – die es ermöglichen eine übergreifende, problemorientierte Darstellung der Entwicklung eines nachhaltigen Städtebaus zu skizzieren.


