SNF-Forschungsprojekt
Prof. Dr. Vittorio Magnago Lampugnani, M.A. Maik Hömke
Modul 1: Urban Space
Urban Space fokussiert auf den Zusammenhang zwischen Analyse und Entwurf im Städtebau, welcher sich vor allem im historischen Kontext finden lässt, nämlich in der Beachtung einer menschengerechten, ästhetisch-atmosphärischen und nachhaltigen Gestaltung, bei gleichzeitiger Funktionalität. Das Auseinanderstreben von Analyse und Entwurf in den letzten Jahren hat zu entscheidenden Schwachpunkten in der architektonischen und städtebaulichen Planung geführt, die auch starke atmosphärische Wirkungen hat. Die Wiedervereinigung von Analyse und Entwurf ist somit nötig, um aus wissenschaftlich quantifizierbaren, technischen und funktionalen Aspekten, kulturell und ästhetisch qualitative Lösungen zu entwickeln. Wie dieses Ziel zu erreichen sei, ist Gegenstand zahlreicher und vielfältiger „Handbücher“ zum Städtebau, wie sie bereits einleitend genannt worden sind (siehe 1.1 Forschungsstand). Die forschungsrelevante Lücke besteht in fehlenden Untersuchungen, die unter Einbezug historischer, gestalterischer und soziologischer Aspekte quantifizierbare und vergleichbare Angaben zu stadträumlicher Qualität enthalten, womit eine Übertragung auf aktuelle städtebauliche Entwurfsaufgaben ermöglicht wird.
Um die angestrebte Vermittlung zwischen Analyse und Entwurf herzustellen, ist für eine Untersuchung städtebaulicher Räume und deren Elemente eine Systematisierung auch nach Fragestellungen des städtebaulichen Entwurfs vorgesehen. Ansätze hierzu finden sich für die Agglomeration Zürich in der Publikation Handbuch zum Stadtrand. Gestaltungsstrategien für den suburbanen Raum (Hrsg.: Vittorio Magnago Lampugnani, Matthias Noell, Gabriela Barman-Krämer, et. al., Birkhäuser Verlag, Basel, 2007). Im Rahmen der Forschungstätigkeit für das Handbuch wurden Gestaltungsstrategien entwickelt, welche die Schnittstelle von Analyse und Entwurf darstellen. Darüber hinaus erfolgt im Handbuch zum Stadtrand, mit der aktiven Einbettung in einen konkreten städtebaulichen Kontext, sowohl die gesamthafte Betrachtung städtebaulicher Entwurfstätigkeit als auch die Rückführung auf die städtebauliche Analyse. Ein weiterer Mehrwert für Analyse und Entwurf liegt in der reflektierenden Betrachtung von Historie und Gegenwart von städtebaulichen Elementen in der Stadt, welche ihren theoretischen Ausgangspunkt im Buch Städtische Dichte (Vittorio Magnago Lampugnani, Thomas K. Keller, Benjamin Buser, NZZ Libro, Zürich, 2007) nimmt und auf dessen Grundlage Rückschlüsse aus der historisch, funktionalen Stadt für die heutige Entwurfsarbeit gewonnen werden (weitere Ausführungen hierzu unter 2.2 bisherige Arbeiten im Bereich Wissens- und Technologietransfer). Der Fokus liegt auf der Herausarbeitung der Objektivierbarkeit von Werturteilen zu Architekturen.
Prof. Dr. Vittorio Magnago Lampugnani, M.A. Maik Hömke
Modul 1: Urban Space
Urban Space fokussiert auf den Zusammenhang zwischen Analyse und Entwurf im Städtebau, welcher sich vor allem im historischen Kontext finden lässt, nämlich in der Beachtung einer menschengerechten, ästhetisch-atmosphärischen und nachhaltigen Gestaltung, bei gleichzeitiger Funktionalität. Das Auseinanderstreben von Analyse und Entwurf in den letzten Jahren hat zu entscheidenden Schwachpunkten in der architektonischen und städtebaulichen Planung geführt, die auch starke atmosphärische Wirkungen hat. Die Wiedervereinigung von Analyse und Entwurf ist somit nötig, um aus wissenschaftlich quantifizierbaren, technischen und funktionalen Aspekten, kulturell und ästhetisch qualitative Lösungen zu entwickeln. Wie dieses Ziel zu erreichen sei, ist Gegenstand zahlreicher und vielfältiger „Handbücher“ zum Städtebau, wie sie bereits einleitend genannt worden sind (siehe 1.1 Forschungsstand). Die forschungsrelevante Lücke besteht in fehlenden Untersuchungen, die unter Einbezug historischer, gestalterischer und soziologischer Aspekte quantifizierbare und vergleichbare Angaben zu stadträumlicher Qualität enthalten, womit eine Übertragung auf aktuelle städtebauliche Entwurfsaufgaben ermöglicht wird.
Um die angestrebte Vermittlung zwischen Analyse und Entwurf herzustellen, ist für eine Untersuchung städtebaulicher Räume und deren Elemente eine Systematisierung auch nach Fragestellungen des städtebaulichen Entwurfs vorgesehen. Ansätze hierzu finden sich für die Agglomeration Zürich in der Publikation Handbuch zum Stadtrand. Gestaltungsstrategien für den suburbanen Raum (Hrsg.: Vittorio Magnago Lampugnani, Matthias Noell, Gabriela Barman-Krämer, et. al., Birkhäuser Verlag, Basel, 2007). Im Rahmen der Forschungstätigkeit für das Handbuch wurden Gestaltungsstrategien entwickelt, welche die Schnittstelle von Analyse und Entwurf darstellen. Darüber hinaus erfolgt im Handbuch zum Stadtrand, mit der aktiven Einbettung in einen konkreten städtebaulichen Kontext, sowohl die gesamthafte Betrachtung städtebaulicher Entwurfstätigkeit als auch die Rückführung auf die städtebauliche Analyse. Ein weiterer Mehrwert für Analyse und Entwurf liegt in der reflektierenden Betrachtung von Historie und Gegenwart von städtebaulichen Elementen in der Stadt, welche ihren theoretischen Ausgangspunkt im Buch Städtische Dichte (Vittorio Magnago Lampugnani, Thomas K. Keller, Benjamin Buser, NZZ Libro, Zürich, 2007) nimmt und auf dessen Grundlage Rückschlüsse aus der historisch, funktionalen Stadt für die heutige Entwurfsarbeit gewonnen werden (weitere Ausführungen hierzu unter 2.2 bisherige Arbeiten im Bereich Wissens- und Technologietransfer). Der Fokus liegt auf der Herausarbeitung der Objektivierbarkeit von Werturteilen zu Architekturen.


